Neuer Schulbus für den Schulverband Wolframs-Eschenbach

Große Mittelschulverbünde – der Mittelschulverbund Ansbach Land beispielsweise erstreckt sich über eine Fläche von über 270 Quadratkilometern mit einem Einzugsbereich von rund 31.000 Einwohnern – und der Umstand, dass nicht jedes Schulprofil an jedem Standort vorgehalten werden kann, erfordern ein Mehr an Mobilität bei den Schülern. Mit seinem neuen Bus trägt der Schulverband Wolframs-Eschenbach mitsamt seinen Mitgliedskommunen Mitteleschenbach, Merkendorf, Sachsen und Lichtenau dem Rechnung. Auch für die Schüler der „9+2“-Klassen, die - mittlerweile bis aus Herrieden, Wassertrüdingen oder Dietenhofen kommend - das „Kompetenzzentrum Vorbereitungsklassen“ in der Minnesängerstadt für sich entdeckt haben, gilt, so Schulverbandsvorsitzender und 1. Bürgermeister Michael Dörr: „Wir kriegen jeden her, und wir kriegen jeden heim!“ Dazu trägt maßgeblich bei Frau Brigitte Hausmann mit ihrem neuen Bus. Dieser hatte seinen Dienst in Wolframs-Eschenbach zunächst unbeklebt angetreten und ist nun im gesamten Mittelschulverbundsgebiet rollender Botschafter für den Schulverband Wolframs-Eschenbach mitsamt seinen Mitgliedskommunen und den dort angebotenen Mittleren Bildungsabschluss. Symbolisch bekam Frau Hausmann zur Inbetriebnahme von Bürgermeister Dörr den „Goldenen Zündschlüssel“ im Rahmen einer kleinen Zeremonie übergeben. Einen Nachteil hat der schulverbandseigene Bus für die Schüler natürlich. An der Schule anrufen um mitzuteilen, dass man heute leider nicht mehr kommen könne da man den Bus verpasst habe, läuft in Wolframs-Eschenbach gar nicht. „Da kann’s dann schonmal passieren,“ so Schulleiter Dr. Hruschka, „dass wir sagen, zieh Dich an, die Frau Hausmann holt Dich ab.“ „Allerdings,“ so Hruschka weiter, „ gibt’s dann selbstredend ein paar Tage später ‚böse Post‘.“