Ersthelferkurs für Lehrerinnen und Lehrer an der Grund- und Mittelschule Wolframs-Eschenbach

Wo Hunderte von Kindern interagieren, kommt es fast zwangsläufig zu kleineren Blessuren. Doch was tun, wenn ein gravierenderes Ereignis eintritt? Um auch auf diesen Fall vorbereitet zu sein, absolvierte das Kollegium der Grund- und Mittelschule Wolframs-Eschenbach an mehreren Nachmittagen einen Auffrischungskurs in Erster Hilfe.

Organisiert hatte diesen Monika Schwab über den kommunalen Unfallversicherungsverband Bayern, die auch, zusammen mit Norbert Häßlein, 1. Vorsitzender der Wasserwacht Lichtenau, den Kurs durchführte. Für eine Schule ist es wichtig, jederzeit eine schnelle und qualifizierte Erstversorgung gewährleisten zu können. Egal, ob man es mit Sport- oder sonstigen Unfällen an der Schule zu tun hat, Kenntnisse in Erster Hilfe sind unerlässlich und können Leben retten.

So waren nicht wenige Kollegen für das „Update“ in Erster Hilfe außerordentlich dankbar; stellte sich doch manches, was man meinte vom letzten Erste-Hilfe-Kurs noch in Erinnerung zu haben, als reichlich überholt heraus. Manch‘ Kursteilnehmer hörte beispielsweise zum ersten Mal von der „neuen stabilen Seitenlagerung“. An der Beatmungspuppe wurde die Herz-Lungen-Wiederbelebung mit und ohne Defibrillator trainiert. Die Teilnehmer legten Verbände für eine sterile Wundversorgung an; man besprach den Umgang mit Knochenbrüchen, Verbrennungen und Verätzungen; korrektes Verhalten in Notfallsituationen wurde im Rollenspiel trainiert. Am Ende der Veranstaltung hatte jeder Teilnehmer das Gefühl auf eintretende Notfälle besser vorbereitet zu sein. „Es ist gut zu wissen, was man wissen muss,“ meinte ein Kursteilnehmerin, „und hofft doch, dass man es nie braucht.“

Schulleiter Dr. Hruschka bedankte sich im Namen des Kollegiums bei den Referenten für die Durchführung eines ebenso wichtigen wie interessanten und lehrreichen Kurses, der, in gleicher Form, im Februar für die Kräfte der Nachmittags- und Hausaufgabenbetreuung noch einmal stattfinden wird.